Fachverband Deutscher Heilpraktiker Landesverband Schleswig-Holstein e. V.
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Dem Patienten werden ca. 100–300 ml Blut entzogen. Das entzogene Blut wird durch körpereigene Regenerationskraft ersetzt, was zu Verjüngung, Reinigung und Verdünnung des Blutes beiträgt. Besonders erwünscht bei vollblütigen Menschen, die zu Stauungen des Blutstromes (Schlaganfall, Herzinfarkt) oder Bluthochdruck neigen.
Nadelbehandlung zur Beeinflussung des Energieflusses an Akupunkturpunkten. Eingesetzt bei Schmerzzuständen wie Migräne, Rückenbeschwerden, Ischias, Lumbalgien, Ohrgeräuschen (Tinnitus), Schulter-Arm-Beschwerden.
Diagnoseverfahren der Heilpraktiker, das Hinweise aus dem Auge nutzt.
Der Haut werden mittels Nadelkissen oder Nadelrolle kleine Einstiche versetzt und mit einem speziellen Öl eingerieben, wodurch sich Hautrötung und Bläschen bilden. Fördert Durchblutung und Ausscheidung von Gift- und Schlackenstoffen. Eingesetzt bei Muskelverspannungen, Muskelkrämpfen, Rücken- und Gelenkschmerzen.
1–12 Blutegel werden auf die Haut gesetzt, scheiden ein Sekret (Hirudin) aus, das die Blutgerinnung hemmt und ein längeres Nachbluten zur Folge hat, was zur lokalen Entstauung beiträgt. Anwendung bei Krampfadern, Hämorrhoiden, Migräne und anderen lokalen Stauungen.
Wie das unblutige Schröpfverfahren, jedoch wird die Haut vorher zusätzlich mit einer kleinen Lanzette eingeritzt, was zu einer lokalen Ausleitung überflüssiger Schlackenstoffe führt. Unterstützt den Körper bei Beschwerden des Kopfbereiches mit Durchblutungsstörung (Ohrensausen, Schwindel, Vergesslichkeit), Erkrankungen innerer Organe, Kreuz- und Muskelschmerzen.
Ein Pflaster mit Cantharidenpulver wird bis zu 24 Stunden auf der Haut gelassen, reizt die oberste Hautschicht und bildet eine Blase. Der Blaseninhalt kann entzogen und dem Patienten zurückgegeben werden. Entzieht lokal schädliche Stoffwechselprodukte, regt die Durchblutung an und fördert eine Abwehrreaktion. Hilfreich bei Rheuma, Gelenkbeschwerden, Ischias und chronischen Entzündungen.
Schmerzlose Messung an Akupunkturpunkten an Händen und Füßen zur Auskunft über den Funktionszustand der Organe, krankhafte Prozesse und Mangelzustände. Dient dem Auffinden von Herden und Störfeldern (Narben, Zähne), Allergien, Organschwächen, Entzündungen und toxischen Belastungen.
Getrocknetes Beifußkraut (Moxa) wird über entsprechenden Körperpunkten abgebrannt, um eine angenehme Erwärmung zu erzielen. Eingesetzt bei Schmerzzuständen, Schwäche, Erschöpfungszuständen und degenerativen Erkrankungen wie Arthrosen.
Behandlung von vegetativen und emotionalen Beschwerden durch Akupunkturpunkte am Ohr. Anwendungsgebiete: Funktionelle Organstörungen (nervöse Herzbeschwerden, Reizdarm), Schwindel, Allergien (Heuschnupfen), Sucht (Rauchen, Übergewicht), Asthma bronchiale.
Ahmen den natürlichen Schwitzvorgang des Körpers nach, um schlechte Körpersäfte über die Haut auszuleiten und Viren durch Hitze zu hemmen. Vorbeugend in Dampfsaunen zur Stärkung des Immunsystems eingesetzt.
Ein oder mehrere Schröpfgläser werden auf die Haut gesetzt, meist am Rücken. Ein Unterdruck saugt Haut und Blut an. Unterstützt den Körper bei Beschwerden des Kopfbereiches mit Durchblutungsstörung (Ohrensausen, Schwindel, Vergesslichkeit), Erkrankungen innerer Organe, Kreuz- und Muskelschmerzen.